Um den Hotelberuf reizvoller zu machen müssen gemäß DEHOGA im „Hotelfach die Kompetenzen in den Bereichen Buchungssysteme, Bewertungsportale, Revenue Management und Vertrieb stark ausgebaut werden. Der bisherige Hotelkaufmann soll zu einem „Kaufmann für Hotelmanagement“ mit stärkerer strategischer Ausrichtung weiterentwickelt werden und so eine attraktive Alternative zum Hochschulstudium darstellen.“ (Quelle: https://www.hogapage.de/nachrichten/arbeitswelt/personal/gastro-ausbildungen-vor-gravierenden-veraenderungen/)

Die heutige Ausbildung des Hotelfachmanns besteht seit Ende der 90er Jahre, doch seither hat sich einiges verändert. Die Verbände haben deshalb beim Bundeswirtschaftsministerium einen Antrag auf Neuordnung einiger Ausbildungsberufe eingereicht.

Brauchen wir wirklich eine Art Hotelalternative zum Hochschulstudium?

Für UROM ist die Antwort eher nein, denn das eigentliche Problem ist damit nicht gelöst. Wir sollten bedenken dass 70% der Servicekräfte Ausländer sind oder Migrationshintergrund haben. Auf deren spezifische Bedürfnisse wurde selten eingegangen.

Ein Hotelier würde bestimmt vereinzelt etwas mehr Geld für einen „Kaufmann für Hotelmanagement“ ausgeben, aber im großen Ganzen ändert sich dadurch nicht viel. UROM strebt eher eine parallele modulare Hotelfachausbildung unter Realbedingungen an. Eine stark verkürzte Ausbildung wo die Leistung für beide Parteien stimmt und wo der Aufwand in Relation zum in Aussicht gestellten Lohn steht.

UROM besetzt nicht nur offene Stellen in der Hotelbranche, sondern berät auch Hoteliers die generell ihre Personalsituation verbessern wollen.